Migrant*innen in Medien

Es gibt rund 90 Migrantenorganisationen (MOs) in Sachsen-Anhalt. Diese repräsentieren die Vielfalt der Kulturen, welche die im Land Sachsen-Anhalt lebenden Menschen mit Migrationshintergrund spiegeln. Die Migrantenorganisationen widmen sich unter anderem der Pflege ihrer Heimatkultur, der Vermittlung der deutschen Kultur an Neuzugezogene oder aber leisten den entscheidenden Beitrag im Integrationsprozess als Vorbilder vieler Neuankömmlinge. Dadurch werden sie ein aktiver Teil der gesamten Gesellschaft und gestalten das Gemeinwesen mit.

Hier stellen Migrantenorganisationen sich und ihre Angebote vor und berichten, wie sie das politische Leben in ihrer Kommune mitgestalten.

Die Vereinsvorsitzende Tatjana Schewtschenko stellt den Verein Dialog e.V. vor.

Der Deutsch-Russische Arbeitskreis „Dialog“  in Dessau-Roßlau entstand 1994 als Interessengruppe deutscher und russischsprachiger Mitbürger.

Er ist seit 2004 als eingetragener Verein tätig

Wofür wir uns ehrenamtlich engagieren:

–  die vielen Berührungspunkte deutscher und russischer Geschichte und Kultur bewusster machen
–  die Zuwanderer bei der sprachlichen und gesellschaftlichen Integration unterstützen
–  ein besseres gegenseitiges Verständnis von Zuwanderern und Deutschen erreichen durch vielseitige interkulturelle Begegnungen und Projekte
–  Vernetzung in Dessau-Roßlau und im Land Sachsen-Anhalt
– Mitarbeit im Städtischen Netzwerk für die Integration der Zuwanderer
– Mitarbeit im Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen Sachsen-Anhalt

Die Arbeit des Vereins ist in die Öffentlichkeit gerichtet.

Ansprechpartherin: Vorsitzende Tatjana Schewtschenko
Adresse: Deutsch-Russischer Arbeitskreis „Dialog“ e.V.
z.H. Frau T. Schewtschenko
Gustav-Jeuthe-Str. 1
06849 Dessau-Roßlau

 

Undra Dreßler berichtet über den Zuwandererstammtich Jerichower Land

Der Zuwandererstammtich Jerichower Land ist eine Initiative der kulturell heterogenen Migrantengruppe aus dem Landkreis Jerichower Land. Der Zuwandererstammtisch vertritt die Interessen und die Belange der im Landkreislebenden Menschen mit Migrationshintergrund.

Wir organisieren und entwickeln Maßnahmen im Bereich der Integration, Interkulturalität und Migration. Dabei orientieren wir uns immer am tatsächlichen Bedarf vor Ort. Die Vertreter des Zuwandererstammtices wirken in verschiedenen AGs und Gremien im LKJL sowie auf Landesebene wie z.B. Wirkungskreis der Stadt Burg, Vorstand vom LAMSA und Demokratie in Vielfalt (DiV) mit.

Hinzu kommt Unterstützung der Einzelperson sowie die Mitwirkung und Mitgestaltung der interkulturellen Woche im LKJL.

Kontakt: Undra Dreßler
E-Mail: undraho@yahoo.com

 

Djamel Amelal stellt den Sport Verein Buntes Halle e.V. vor.

Der SV Buntes Halle e.V. beschäftigt sich mit hauptsächlich mit Fußball. Der Verein ist international aufgestellt mit Hobby-Sportlern.

Ansprechpartner : Djamal Amelal
E-Mail: Amelaldjamel@yahoo.de
Telefon: (0176) 50 41 47 86

Trainer Wladimir Gorjatschew erklärt die Arbeit des Slawia Kulturzentrums e.V.

Zweck des Vereins ist die Pflege und Erhaltung der Sitten und Gebräuche des slawischen Sprachraums und deren Weitervermittlung im Sinne der Völkerverständigung, sowie die Bereicherung des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens durch die slawischen Zuwanderer.

Ansprechpartnerin: Tatjana Privorzkaja
Anschrift: Niedersachsenplatz 5, 06114 Halle (Saale)
Telefonnummer: (0345) 12 27 275
Mobilnummer: (0177) 55 26 724

Die Sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. wird von Dr. Nicolas Klein vorgestellt.

Die sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. ist ein multinationaler integrationsverein und dient zu Unterstützung der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Nationen, unabhängig von der Muttersprache, Religion und Herkunft.

Ansprechpartner: Elena Klein
Anschrift: Schellingstr. 3-4, 39104 Magdeburg
Tel./Fax: (0391) 537 12 96
E-Mail: info@meridian-Magdeburg.de
Website: www.meridian-magdeburg.de

Der Vereinsvorsitzende Mazin Ali stellt das Islamische Kulturzentrum vor.

Der Verein beschäftigt sich mit religiösen , kulturellen und gesellschaftlichen Themen. Wir sind mit Integration, interkulturellen Austausch, Sprachvermittlung sowie mit der Klärung zu Fragen zum Islam in Kooperation mit Schulen begegnet.

Kontakt : Vereinvorsitzender Mazin Ali
Telefon: 0 15 25/33 90 89 1
E-Mail: mazinali@web.de

Alpha Amadou Barry stellt die Initiative Austausch Deutsch-Afro-Guinesisch vor.

Erwachsene Frau mit mehreren Jugendlichen

Der Verein Nangadef eV. aus Sangerhausen.

Wir sind ein gemeinnütziger Netzwerkträger für interkulturelle Bildungsarbeit und multikulturelle Projektarbeit in Deutschland.

Der Verein wurde 2005 von Bürgern des Senegal in Deutschland gegründet. „Nanga def“ ist eine Begrüßungsformel in der Sprache Wolof, welche unter anderen im Senegal gesprochen wird. Der Name „Nangadef“ verdeutlicht die Weltoffenheit des Vereins.

Wir von Nangadef e.V. verstehen uns als eine Initiative zur umfassenden Vermittlung des kulturellen, sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und historischen Lebens in der Welt.

Mit unserer gemeinnützigen Arbeit wollen wir vor allem interkulturelle Sichtweisen,Toleranz, Weltoffenheit, Empathie und ein Bewusstsein für die globalen Themen unserer Zeit fördern sowie für eine friedvolle Verständigung und Zusammenarbeit der Völker auf nationaler und internationaler Ebene einstehen.

Kontakt :

NANGADEF e.V.
Hühnerberg 3
06526 Sangerhausen
Telefonnummer:  (03464) 56 94 659
E-Mail-Adresse: info@nangadef.de

Thomas Manhique über TUANANO – Klub Afrika e.V.

Ausländische und deutsche Bürgerinnen und Bürger aus dem Großraum Magdeburg haben im Frühjahr 2002 den Verein TUANANO – Klub Afrika e. V. ins Leben gerufen. TUANANO ist ein Wort einer ostafrikanischen Sprache und bedeutet ,,gemeinsam – miteinander“.

Ziele von TUANANO sind: Förderung von Kontakten zwischen AfrikanerInnen, Deutschen und Bürgerinnen und Bürgern anderer Nationen, zum Beispiel durch gemeinsame Freizeitgestaltung. Unterstützung afrikanischer Bürgerinnen und Bürger bei der Integration in das Gastland, zum Beispiel durch Sprach- und Computerkurse. Besonderes Engagement des Vereins gilt der interkulturellen Kinder- und Jugendarbeit sowie die Betreuung von Kindern aus afrodeutschen Familien.

Ansprechpartner : Thomas Manhique
Mobiltelefon: (0163) 48 43 932
Website: www.klubafrika.de
E-Mail: thomasmanhique@yahoo.de

Vorgestellt wird der Jüdische Kulturverein Dessau e.V. von Tatiana Smotrici.

Der Jüdische Kulturverein Dessau e.V. ist aus dem Bedarf des kulturellen Austausch entstanden. Dieser gibt aktiven Mitglieder innerhalb des Stadt Dessau die Möglichkeit Projekte umzusetzen und Partnerschaften/Freundschaften in der Kommune zu pflegen, so wie interkulturellen Austausch in der Schulen oder runden Tischen mit Vertretern unterschiedlicher politischer oder religiösen Richtungen.

Ansprechpartner: Alexander Wasserman
Tel.: (0340) 22 15 107
E-Mail: gemdessau@gmx.de

Vu Thi Hoang Ha stellt die Arbeit des Deutsch-Vietnamesischen Freundschaftsvereins Magdeburg vor.

Der Deutsch-Vietnamesische Freundschaftsverein Magdeburg e.V. begleitet und betreut seit 1992 den Integrationsprozess der in Deutschland lebenden Vietnamesinnen und Vietnamesen. Darüber hinaus engagiert er sich für Projekte zum interkulturellen Kennenlernen und Zusammenleben von Deutschen, Vietnamesen und anderen Migrantengruppen und möchte Verständnis für Traditionen, Kultur und Verhaltensweisen vietnamesischer Bürgerinnen schaffen. Zur Pflege der kulturellen Wurzeln organisiert der Verein unter anderem Tanzkurse und vietnamesische Sprachkurse.

Ansprechpartner: Nguyen Van Hung
Anschrift: Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg
Tel./ Fax.: (0391) 53 71 290
E-Mail: dvfev@web.de

Der Gründer Nöel Kabore stellt die Initiative Bürger aus Burkiono Faso vor.

Die Initiative hat drei Arbeitsschwerpunkte: Begegnungen, Empowerment und Bildungsarbeit.

Ansprechpartner: Nöel Kabore
Anschrift: c/o LAMSA e.V., Bernburger Str. 25a, 06110 Halle
E-Mail: Noel.Kabore@lamsa.de
Website: Facebook-Seite

Aliakbar Abasov über die sozial-kulturelle Vereinigung „Meridian“ e.V. Bernburg

SKL Meridian hilft Migranten sich in der deutschen Kultur und Gesellschaft zu integrieren. Meridian vereinigt unterschiedliche Konfessionen und Nationen durch soziokulturelle Arbeit.

Anschrift: Heinrich-Rau-Straße 7, 06406 Bernburg
Tel.: (03471) 20 60 67

Eugen Bertsytsky beschreibt die Projekte des Vereins Katharina e.V..

Der Verein setzt sich für die Bereicherung des kulturellen und kreativen Lebens vor allem in Wolmirstedt ein und macht es sich zum Ziel, kreativen Kindern und ihren Eltern auch außerhalb von kulturellen und künstlerischen Institutionen eine Plattform zu bieten. Interkulturelle Begegnungen sollen die Arbeit des Vereins bereichern, insbesondere durch den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern verschiedener Kulturräume. Auch die Förderung von Jugendlichen und Senioren im sozialen und kulturellen Bereich ist Bestandteil der Vereinsarbeit, hierbei ist die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement.

Der Verein mit Sitz in Wolmirstedt verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Zweck der Körperschaft ist die Förderung von Kunst und Kultur durch die in genannten Maßnahmen. Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele und ist selbstlos tätig.

Ansprechpartner : Yergen Bartsytsky
Anschrift: Straße der Deutshen Einheit 50, 39326 Wolmirstedt
Tel.: 039201-695166
E-Mail: katharina_eV@hotmail.com
Website: www.verein-katharina.webnode.com

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt vorgestellt vom LAMSA-Vorsitzenden Nguyen Tien Duc.

Das Landesnetzwerk (LAMSA) wurde im Jahr 2008 gegründet und vertritt seither die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Landesebene. Es versteht sich als Ansprechpartner gegenüber der Landesregierung, allen relevanten Verbänden, Institutionen, sowie ähnlichen Migranten-organisationen in anderen Bundesländern. Im März 2014 gründete LAMSA einen gemeinnützigen Verein. Derzeit sind 90 Organisationen und Einzelpersonen im LAMSA vertreten.

Anschrift: Bernburger Straße 25a, 06108 Halle (Saale)
Ansprechpartnerin: Frau Mika Kaiyama
Telefon: (0340) 87 05 88 32
Fax: (0345) 51 59 41 55
E-Mail: mika.kaiyama@lamsa.de

Mika Kaiyama über das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen.

Das Landesnetzwerk (LAMSA) wurde im Jahr 2008 gegründet und vertritt seither die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Landesebene. Es versteht sich als Ansprechpartner gegenüber der Landesregierung, allen relevanten Verbänden, Institutionen, sowie ähnlichen Migranten-organisationen in anderen Bundesländern. Im März 2014 gründete LAMSA einen gemeinnützigen Verein. Derzeit sind 90 Organisationen und Einzelpersonen im LAMSA vertreten.

Anschrift: Bernburger Straße 25a, 06108 Halle (Saale)
Ansprechpartnerin: Frau Mika Kaiyama
Telefon: (0340) 87 05 88 32
Fax: (0345) 51 59 41 55
E-Mail: mika.kaiyama@lamsa.de

Gabriel Joseph „ist“ SteMi.

Zur Verbesserung des Zusammenlebens zwischen Migranten und Deutschen und zur Förderung von Toleranz und Akzeptanz gegenüber Migranten wurde die Stendaler Migranteninitiative gegründet.

SteMi gestaltet Projekttage in Schulen und Kindergärten mit und wirkt in Arbeitsgruppen für die Intergration von Migranten. Außerdem nimmt SteMi an interkulturellen Veranstalltungen teil.

Tel.: (03931) 60 75 07
E-Mail: stemi-sdl@web.de

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dessau, Dr. Alexander Wassermann, über die Bedeutung seiner Gemeinde.

Jüdische Gemeinde zu Dessau hat circa 500 Mitglieder. Die Gemeinde pflegt und fördert das religiöse und kulturelle Leben der jüdischen Gemeinschaft. Zahlreiche Institutionen und Einrichtungen, die weit in das öffentliche und gesellschaftliche Leben hineinreichen.

Ansprechpartner: Alexander Wasserman
Tel.: (0340) 22 15 107
E-Mail: gemdessau@gmx.de

Teilhabe beginnt mit Wahrnehmung - Migrantenorganisationen aus Sachsen-Anhalt stellen sich vor

Migrant*innen in Medien will Migrantenorganisationen als (Mit-)Gestalter des Gemeinwesens sichtbar machen. Mit Workshops werden sie in ihrer Medienkompetenz unterstützt, um ihre Arbeit vorzustellen, diese zu dokumentieren und in der Öffentlichkeit nutzbar zu machen.
Ein Projekt des
In Kooperation mit

Gefördert durch: