Migrant*innen in Medien

Migrant*innen in Medien – Das Projekt

Projektbeschreibung

Es gibt viele Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe für Migrant*innen, auch wenn sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und dadurch nicht wahlberechtigt sind. Diese verschiedenen Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe möchte das Projekt thematisieren.

Im Rahmen mehrerer Workshops werden Vertreter*innen von Migrantenorganisationen (MO) aus Sachsen-Anhalt medial geschult. Ziel der Weiterbildung ist es, dass Migrantenorganisationen das Internet und die sachsen-anhaltischen Bürgermedien als eine Möglichkeit der Teilhabe nutzen, um mit ihren Anliegen wahrgenommen zu werden.

In einer abschließenden Veranstaltung mit allen Teilnehmenden sowie Vertreter*innen der Politik sollen Filmbeiträge und Homepage vorgestellt werden und der politische Rahmen für die Teilhabe von Migrant*innen in einer Podiumsdiskussion beleuchtet werden.

Projektablauf

Zunächst finden drei jeweils ganztägige Schulungen mit jeweils rund 10 Teilnehmern aus den jeweiligen Einzugsgebieten statt, die theoretisch und praktisch vor und hinter der Kamera geschult werden und lernen, ihre MO prägnant auf einer Internetseite zu präsentieren sowie ihre Anliegen in einem kurzen Videostatement zu schildern.

Diese Statements werden auf der Internetseite zu sehen sein und zu einem Fernsehbeitrag zusammengefügt, der auf DVD auch für andere Projekte wie Schulen ohne Rassismus nutzbar sein wird.

Am 6.10.2016 findet in Dessau-Roßlau eine Abschlussveranstaltung mit Filmpremiere und Podiumsdiskussion zum Thema Einbürgerung, Wahlrecht und Wege zur politischen Partizipation von Migrant(in)en statt.

Teilhabe beginnt mit Wahrnehmung - Migrantenorganisationen aus Sachsen-Anhalt stellen sich vor

Migrant*innen in Medien will Migrantenorganisationen als (Mit-)Gestalter des Gemeinwesens sichtbar machen. Mit Workshops werden sie in ihrer Medienkompetenz unterstützt, um ihre Arbeit vorzustellen, diese zu dokumentieren und in der Öffentlichkeit nutzbar zu machen.
Ein Projekt des
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